Samstag, 17. Mai 2014

1224 Tage Kriegsgefangenschaft

24. Oktober 1916, Fort Douaumont vor Verdun:
 

Kriegsgefangenschaft
Otto Mehnert: GRAU
der 18jährige MG-Schütze Otto Mehnert gerät in Kriegsgefangenschaft. 
Als die Gefangenen auch nach Kriegsende nicht entlassen, sondern zu Wiedergutmachungsarbeiten auf den ehemaligen Schlachtfeldern eingesetzt werden, entschließt er sich zur Flucht, sein »Kampf um Freiheit« beginnt...
Schockiert über die unmenschliche Behandlung der dt. Soldaten notierte der gläubige Mann seine Erlebnisse, um »alle diese Grausamkeiten und ihre körperlichen und seelischen Auswirkungen vielleicht später einmal zu schildern«.
Mehnert schreibt »nicht, um erneut Hass zu säen, sondern um ein Beispiel zu geben, wie man es in Zukunft nicht mehr machen soll!« 


Mehnert zitiert im Musée de la Voie Sacrée
Mit diesem Roman werden die erst 2013 entdeckten Aufzeichnungen über die Kriegsgefangenschaft Mehnerts veröffentlicht.
Sie geben zum Teil erschütternde Einblicke in das Schicksal der kriegsgefangenen Männer jenseits der Front – einer Welt der Not, Erniedrigung und menschlicher Abgründe, aber auch der Kameradschaft und immer wieder kurz aufblitzender Menschlichkeit des „Feindes“.






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Die weitere Handlung

Nach kurzer Internierung im „Straflager Souilly“ muss Mehnert zunächst in Frontnähe arbeiten – er ist in die grausame Repressionsspirale zwischen die beiden Kriegsparteien geraten, nach deren Logik der Gegner fernab geltenden Kriegsvölkerrechts behandelt wird, um Erleichterungen für die eigenen Soldaten zu erpressen…

In der Folgezeit zeigt sich der gläubige Christ zunehmend schockiert über die fortwährende unmenschliche Behandlung der deutschen Soldaten und beginnt mit den Aufzeichnungen zu seinem Buch, um „alle diese Grausamkeiten und ihre körperlichen und seelischen Auswirkungen vielleicht später einmal zu schildern“, wie er zunächst unverbindlich notiert.
Mehnert urteilt aus christlicher, humanistischer Grundüberzeugung heraus, und notiert „nicht, um erneut Hass zu säen, sondern um ein Beispiel zu geben, wie man es in Zukunft nicht mehr machen soll!"
Als die Gefangenen auch nach Kriegsende nicht entlassen, sondern vielmehr zu Wiedergutmachungsarbeiten  auf den ehemaligen Schlachtfeldern eingesetzt werden, entschließt er sich zur Flucht, sein "Kampf um Freiheit" beginnt...

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